Mittwoch, 10.08.2022 - 07:54:13
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Feminismus vs. Genderwahn
Die Vision des Feminismus ist nicht eine "weibliche Zukunft".
Es ist eine menschliche Zukunft.
Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn.

Johanna Dohnal ext_link, Gastvortrag an der Technischen Universität Wien, WIT-Kolloquium 22. März 2004 (!!)

Feminismus
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Die Vision des Feminismus ist nicht eine "weibliche Zukunft".
Es ist eine menschliche Zukunft.
Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn.

Johanna Dohnal ext_link, Gastvortrag an der Technischen Universität Wien, WIT-Kolloquium 22. März 2004 (!!)

"Ging es am Beginn der Emanzipation UM etwas (wie das Wahlrecht), so richtet sich der Kampf des Allmachts-Feminismus mit der Forderung nach Gleichverteilung nun GEGEN die Männer.“   
../00CONTENT/Feminismus/Frauenbewegung/01_feminismus_jelinek_2012_01

Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte der französische Nationalversammlung vom 26. August 1789 stellt klar, dass  
../00CONTENT/Feminismus/Frauenbewegung/02_frauenbewegung_01 2019-03-11


      Gleichberechtigung, Chancengleichheit und Gerechtigkeit unantastbare Grundrechte für ALLE Menschen! sind.

unisex

Was zu Beginn der Frauenbewegung absolut berechtigt war – Chancengleichheit in allen Lebensbereichen – ist in der Zwischenzeit zu "einem Kriegsgeheul entartet, das jeder Realität entbehrt" schreibt Dr. Sibylle Manhart-Stiowicek Wir pfeifen auf BinnenI und Töchterhymne... ext_link in einem Gastkommentar der Presse vom 29.05.2013 und liefert damit eine mögliche Begründung für die fragwürdige Entwicklung des Feminsmus, der sich von der Frauenrechtsbewegung weit entfernt hat.   

 . Feminismus/Frauenbewegung/01a_feminismus_Dohnal_2004
Die Frauenbewegung, wohl richtiger die Frauenrechtsbewegung hat ihren Ursprung im Zeitalter der Aufklärung.
../00CONTENT/Feminismus/Frauenbewegung/02_frauenbewegung_01 - 2019-03-11

Marie-Olympe-de-Gouges
1791, also kurz nach der Deklaration der Menschen- und Bürgerrechte (die zu diesem Zeitpunkt nur für Männer galten) 1789, forderte Olympe de Gouges ext_link mit ihrer Déclaration des droits de la Femme et de la Citoyenne dieselben Rechte und Pflichten für Frauen ein.


Das Ziel der Erlangung der vollen Bürgerrechte für alle Frauen wurde bis in die 30er-Jahre des 20. Jahrhunderts zumindest partiell erreicht.

In der Nachkriegszeit war die Wiederherstellung rigider Geschlechterrollen sowie das Leitbild von Ehe und Kernfamilie als dominante Lebensform wichtiger Bestandteil einer angeblichen „Normalisierung“ der Lebensverhältnisse.


Dagegen formierten sich in den sechziger/siebziger Jahren Frauenbewegungen in Westdeutschland und anderen europäischen Ländern nach dem Vorbild der US-amerikanischen Frauenbewegung, des Women’s Liberation Movement (Women’s Lib), um die rechtliche und soziale Situation der Frauen zu verändern/verbessern.
... mehr über die damalige Situation der Frauen ...   down
Das Folgende beschreibt - bedauerlicherweise - auch die Situation im damaligen Österreich
Um die Bedeutung des feministischen Aufbruchs seit den 1960er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland nachvollziehen zu können, muss man sich die Bedingungen für Frauen vergegenwärtigen.
Mitte der sechziger Jahre waren Mädchen, vor allem aus Arbeiter- und Landfamilien, an weiterführenden Schulen deutlich benachteiligt, und es studierten wesentlich mehr Männer als Frauen.
An den Hochschulen gab es kaum weibliche Wissenschaftler und Hochschullehrer. Frauen waren auch in der politischen Repräsentation kaum vertreten, obwohl die Aufnahme der Gleichberechtigung ins Grundgesetz wesentlich das Verdienst von Politikerinnen wie Elisabeth Selbert war.
Nur jede dritte Frau war erwerbstätig, die geschlechtsspezifische Verteilung der Berufe folgte weitgehend den geschlechtsspezifisch stereotypen Zuschreibungen, wie den sogenannten Leichtlohngruppen und „Frauenberufen“.
Die allgemeine rechtliche Situation von Frauen entsprach nicht derjenigen der Männer. So konnte der Ehemann als gesetzlich definierter „Haushaltsvorstand“ verbindliche Entscheidungen alleine treffen.
Bis 1962 durften Frauen ohne Zustimmung des Mannes kein eigenes Bankkonto eröffnen und darüber verfügen.
Noch bis 1977 schrieb das Bürgerliche Gesetzbuch vor, dass eine Frau die Erlaubnis ihres Ehemanns für die eigene Berufstätigkeit brauchte. Auch wenn er es erlaubte, verwaltete er ihren Lohn.
Im Scheidungsrecht galt das Schuldprinzip, so dass Hausfrauen, die „schuldig“ geschieden wurden, oftmals ohne jegliche finanzielle Unterstützung dastanden.
Vergewaltigung in der Ehe hieß noch „eheliche Pflicht“, Abtreibung war verboten, und die Kinderbetreuung war vollständig privatisiert und damit überwiegend exklusive Aufgabe der Frauen.


Bis zur Jahrtausendwende wurden durch konsequente Öffentlichkeitsarbeit dieser Frauenverbände beachtliche Erfolge erreicht.

Barbara Prammer Sandra Lumetsberger ext_link hat am 2012-09-30 eine Chronologie der Meilensteine für Frauen in Österreich ext_link erstellt, die die durchaus beachtlichen Erfolge auch in Österreich dokumentiert.
Das Erstellungsdatum dieser Liste weist auf den bedenklichen Umstand hin, dass offenbar im neuen Millenium keine weiteren Erfolge zu vermelden sind.
Dies könnte auf den Verzicht der Autorin, die 12 Jahre nach 1999 zu recherchieren zurückzuführen sein, vielmehr legt es aber die Vermutung nahe, dass nach der sehr engagierten und durchsetzungsfähigen Ministerin Barbara Prammer ext_link (SPö), die Frauen"angelegenheiten" lieb- und lustlos herumgeschoben wurden, wie die Ministerienliste 1997 - 2000 Bundesministerium Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz Barbara Prammer (SPö)
2000 - 2003 Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen, Herbert Haupt (FPÖ)
2003 - 2007 Bundesministerium für Gesundheit und Frauen - Maria Rauch-Kallat (ÖVP)
2007 - 2008 Kanzleramtsministerin für Frauen, Medien und Regionalpolitik Heidrun Silhavy (bis 1. Juli 2008: Doris Bures) beide SPÖ
2008 - 2013 Kanzleramtsministerin für Frauenangelegenheiten und Öffentlichen Dienst Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ)
2013 - 2016-05-18 Bundesministerium für Bildung und Frauen Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ)
2016 - 2017 Sabine Oberhauser Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (SPÖ)
2017 -   Pamela Rendi-Wagner Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (SPÖ)
zu belegen scheint.

Die für mich auffälligsten Leistungen waren "Töchter in die Bundeshymne" von Maria Rauch-Kallat und die Nachhilfestunde zum richtigen Singen dieser Hymne für Andreas Gabalier von "Unterrichts"ministerin Heinisch-Hosek.

  Eigentlich ein Armutszeugnis für die österreichische Frauenpolitik seit 2000.  
Frauenministerinnen der Republik Österreich ext_link


Kommentare & Artikel

Blind und autoritär? Streit um Queer-Aktivisten  ext_link

Presse 2017-08-11

Sprechverbote, Denunziantentum: Queer-Bewegung und Genderforschung erfahren radikale Kritik aus den eigenen Reihen, Feministin Alice Schwarzer attackiert die Queer-Pionierin Judith Butler. Es geht um Geschlecht und den Islam.   

Anne-Catherine Simon  

Nur Rechte, aber kaum Pflichten: Der Feminismus war schon weiter ext_link

Presse 2017-08-10

In der Diskussion über die gesellschaftsverändernde Zuwanderung liegen auch die erreichten Frauenrechte auf dem Altar der politischen Korrektheit.
Der Konstruktionsfehler liegt möglicherweise in der kompromisslos eingeforderten Gleichstellung von (kinderlosen) Frauen mit Müttern.
Denn Frauen sind Ursprung und Bewahrer des (auch männlichen) Lebens, obwohl es gefährlich kitschig klingt.
In der Evolution sind Weibchen deutlich wichtiger als Männchen.
  

Karl Weidinger

Ronja von Rönne: Sexismus. Meine Güte. ext_link

Kurier 2016-03-27

Die 24-jährige Autorin, Bloggerin und Journalistin Ronja von Rönne legt mit
„Wir kommen" ihr Romandebüt vor, eine Geschichte über orientierungslose, narzisstisch veranlagte Wohlstandskinder, die sich auf der Flucht vor sich selbst befinden.     

Ronja Larissa von Rönne

Ronja von Rönne: Warum mich der Feminismus anekelt ext_link

Die Welt 2015-04-08

Die Feminismusdebatte ist langweilig geworden. Wir wollen das mit Radikalpositionen verändern.
Ronja von Rönne sagt, warum der Feminismus sich selbst abschafft.     

Ronja Larissa von Rönne


  down  Feminismus und Genderismus - Quellen 2018

 Gender-Mainstreaming ex_url    
../00CONTENT/Feminismus/feminismus_quellen/feminismus_quellen_2018 

  down  Baustelle  Geschlechterfeststellung - Puritanische Vorurteile jenseits aller Wissenschaft

Werner Bartens - Süddeutsche   ex_url    2018-11-11    
../00CONTENT/Gender/2018/2018-11-11_B_puritanische-Geschlechterfeststellung

In den USA soll das Geschlecht eines Kindes bald anhand der Genitalien bestimmt werden. Das ist rückwärtsgewandt und vor allem unsinnig !?!

Medienspiegel:



2018-03-08 Schluss mit den Ausreden  Salomon - Kurier

2018-03-07 Wenn Frauenrechte Männersache sind Salomon - Kurier

Factsheet: 150 Jahre Frauenrechte in Österreich  - Sozialministerium

2017-11-13 Dissidentenliste – offener Brief an die Heinrich-Böll-Stiftung Eine Gruppe von Feministen und unseriöser Wissenschaftler stellt dabei willkürlich Menschen, die es wagen, den Feminismus und seine Thesen kritisch zu hinterfragen

  down  Feminismus und Genderismus - Quellen 2014

 Gender-Mainstreaming ex_url    
../00CONTENT/Feminismus/feminismus_quellen/feminismus_quellen_2014 
Genderkritik-Martenstein_TIP
Protagonisten
Jetzt die Feminismuskritik. Die Genderfrauen sagen, dass es "Männer" und "Frauen" in Wirklichkeit gar nicht gebe, dies seien nur gesellschaftliche Konstrukte. Tatsächlich sind die Grenzen zwischen den Geschlechtern fließend, es gibt organisch, sozial und psychisch die verschiedensten Zwischenformen. Das ist bei Cola und Limo genauso. Du kannst Cola und Limo in jedem gewünschten Verhältnis zu Spezi mischen. Wenn nun einer käme und behauptete, aus der Existenz von Spezi gehe hervor, dass Cola und Limo ein gesellschaftliches Konstrukt seien und gar nicht existierten, dann würde jeder sofort merken, dass diese Person ein Rad abhat. Noch irrer wäre die Behauptung: "Wer darauf beharrt, dass es Cola gibt, der diskriminiert Spezi." Quelle: wikipedia
schnuckijuchui

soll-binnen-i-weg - Kleine Zeitung 20.07.2014
PC-sprache
offener-brief-deutliche-absage-ans-gendern Kurier 14.07.2014
_Das-Ende-des-Binnen-IWiener Zeitung vom 20.07.2014 / Simon Rosner
binnen-i-kritiker Salzburger Nachrichten 2014-07-20

die-beseitigung-von-freiheitsrechten-im-namen-des-staatsfeminismus MÄRZ 30, 2013

feminismuskritiker-sind-rassisten-sexisten 25 Aug 2012

Tussikratie bei Thalia
Koalitionszwang der FrauenZeit Online vom 6. Mai 2014 / FELIX STEPHAN
"Tussikratie": Übertreiben wir es mit dem Feminismus? Brigitte, Mai 2014
Michèle Rothenberg
Sachbuch der Woche | MDR FIGARO | 07.05.2014 Bettina Baltschev
Unter Tussis Die Presse", Print-Ausgabe, 04.05.2014, Ulrike Weiser

  down  Feminismus und Genderismus - Quellen

 Gender-Mainstreaming ex_url    
../00CONTENT/Feminismus/feminismus_quellen_01 

  down  Baustelle  Geschlechterfeststellung - Puritanische Vorurteile jenseits aller Wissenschaft

Werner Bartens - Süddeutsche   ex_url    2018-11-11    
../00CONTENT/Gender/2018/2018-11-11_B_puritanische-Geschlechterfeststellung

In den USA soll das Geschlecht eines Kindes bald anhand der Genitalien bestimmt werden. Das ist rückwärtsgewandt und vor allem unsinnig !?!

Medienspiegel:


"Das Paradoxe am Allmachts-Feminismus ist, dass er etwas anstrebt, das er zutiefst verachtet.
Die Frauen sollen in die Arbeitswelt, die so schrecklich ist, und die Männer sollen heim, wo es auch schrecklich ist.
Es ist absurd."


2018-03-08 Salomon: schluss-mit-den-ausreden    

soll-binnen-i-weg - Kleine Zeitung 20.07.2014
PC-sprache
offener-brief-deutliche-absage-ans-gendern Kurier 14.07.2014
_Das-Ende-des-Binnen-IWiener Zeitung vom 20.07.2014 / Simon Rosner
binnen-i-kritiker Salzburger Nachrichten 2014-07-20

die-beseitigung-von-freiheitsrechten-im-namen-des-staatsfeminismus MÄRZ 30, 2013

feminismuskritiker-sind-rassisten-sexisten 25 Aug 2012

Tussikratie bei Thalia
Koalitionszwang der FrauenZeit Online vom 6. Mai 2014 / FELIX STEPHAN
"Tussikratie": Übertreiben wir es mit dem Feminismus? Brigitte, Mai 2014
Michèle Rothenberg
Sachbuch der Woche | MDR FIGARO | 07.05.2014 Bettina Baltschev
Unter Tussis Die Presse", Print-Ausgabe, 04.05.2014, Ulrike Weiser


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Das Prinzip Arche Noah
Birgit Kelle

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