Dienstag, 21.09.2021 - 18:34:54
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... quo vaditis Grüne?

Die Günen sind zur ALT-Partei geworden und demontieren sich selbst!

Die Grünen
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Wohin geht ihr, ihr Grünen?


Van der Bellen

Nach über 30 Jahren im Parlament ist es nun vorbei - die Grünen sind 'raus!
Macht korrumpiert und dies machte die ehemals aktive Bewegung zur starren Kaderpartei.

Seit 20 Jahren geht es bergab:

Grün war einmal  ext_link schreibt Heinz Sichrovsky in der Krone 2017-04-22:

Manchmal frage ich mich, wie es mit den Grünen so weit kommen konnte.
Dann vergleiche ich die spießigen, regulierungsgeilen, sesselklebenden Krampfradler mit der
tollen Chaos- Combo Mit dem Schauspieler Herbert Fux, einem erröten machenden Frauenverehrer, der heute Premiumkunde bei Partei- und Bezirksgerichten wäre; dem daueradoleszenten Gewerkschaftspräsidenten Günther Nenning; dem Vorarlberger Waldschrat Kaspanaze Simma, der mutmaßlich in Vollmondnächten hungernden Köhlerfamilien drei Wünsche erfüllte; dem wütigen Geologen Alexander Tollmann.

Für sie reichte es heute maximal zum politbürogesteuerten Shitstorm. Aber sie waren Idealisten und handelten auch so. Sie erzwangen die Erhaltung der Hainburger Au und die Umwidmung der Salzburger Altstadt in eine Fußgängerzone (ein historischer Akt der Rettung bedrohten Kulturgutes, keine sinnleere Sekkatur wie in Wien- Mariahilf).

Dann ging es im Generationentakt bergab.
Als vor 20 Jahren die Bundessprecherin Madeleine Petrovic erstmals Fotografen einbestellte, um in Yuppie- kompatibler Freizeitadjustierung auf Rollschuhen den Donaukanal entlangzuglühen (und sich bei dieser Gelegenheit ein Bein brach), schlug die Geburtsstunde des Austro- Boboismus. Auf dessen vorläufigem Höhe- bzw. Tiefpunkt betreiben die bessere Hälfte eines Dancing Stars und eine entgleiste griechische Tragödie die Spaltung.
, die vor 30 Jahren eine lebenswertere Welt bauen wollte …


Der bedauernswerte Werner Kogler sagt: "Wir Grüne sind selber schuld"    und muss nun als "Masseverwalter" das Resultat des Scherbengerichts aufarbeiten.

Freda Meissner-Blau

Julia Neuhauser beschreibt in der Presse vom 2017-10-22 unter Der tiefe grüne Fall nach dem Höhenrausch    kurz und präzise den Aufstieg und Niedergang der grünen Bundespartei und aus Wien droht die lernresistente Vizebürgermeisterin Vassilakou: Für mich ist es das Selbstvertändlichste, dass ich mich ab sofort in die Bundespolitik mehr einbringe. ( Wien heute 2017-010-19 ab 1:45'  )

Vassilakou will "sich aktiv in die Bundespartei einbringen" - eine gefährlich Drohung!   

2017-10-17 

Die Frage Muss-Vassilakou-gehen?   ist eindeutig mit "JA" zu beantworten.

JPS  
mehr zum Thema ... up down

Wien



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Die Botschaft der Wähler ist bei Vassilakou nicht angekommen MM   , sie ist und bleibt lernresistent! Für mich ist es das Selbstvertändlichste, dass ich mich ab sofort in die Bundespolitik mehr einbringe 1:45'   Wien heute -2017-10-

5,3% -11,1%
07 Innere stadt 5,62 -11,56
02 LEOPOLDSTADT 8,19 -14,43
07 NEUBAU 11,40 -21,03
06 Mariahilf 9,83 - 19,15
08 Josefstadt 9,85 -18,10;
09 Alsergrund 9,61 -17,71;
18 WÄHRING 8,94 -14,56
Demo-Alarm in Wien: Laut Polizei wird der Ring 2015 im Schnitt jeden vierten Tag gesperrt sein, oft für skurrile Proteste.

Alte Besen kehren gut vassilakou beim runden tisch 2017-10-17
erschreckend wie beratungsresistent ein mensch sein kann - Eigenverantwortlichkeit 0 - phrasendreschend und immer noch belehrend, wabl freundlich, dennoch sehr kritisch prallt an ihr ab, spass befreit (sexy?)
Kogler muss sich eigentlich vor ihrer unterstützung fürchten

"Es is' alles Chimäre, aber mich unterhalt's" ( Johann Nepomuk Nestroy ) stimmt im ersten Halbsatz, der im zweiten angesprochene Unterhaltungswert ist allerdings gering, der Wert Informationen gegen Null tendierend.

Eigentlich zählt die "Performance", das Senden von Codes, die Körpersprache und die "Wahrnehmung" der Proponenten durch den - mittlerweile arg genervten - Zuseher. So erklären es uns zumindest die "Runden der Wahlbeoachter". Tiefsinnig, akribisch kryptisch erklären publicity-süchtige newcomer und aus der Mottenkiste geholte "Politologen", Werber und sonstige Analysten etwas, was gar nicht stattfindet

Die Runde professioneller Beobachter aus Politikinsidern, Meinungsforschern und Journalisten beobachtet die Wahl?
Wäre der ORF der deutschen Sprache mächtig, müsste es wohl "Wahlkampfbeobachter heißen, "Wahlbeobachter" sollen eigentlich den ordnungsgemäßen Ablauf einer Wahl überwachen - was angesichts der letzten Pannen wohl auch nicht schlecht wäre, um etwaige Anfechtungen zu vermeiden.

Wie auch immer.
Am Ende des Tages werden die Wählerinnen und Wähler - so wie bisher - emotional entscheiden, wem sie ihre Stimme geben werden.
Ob die eingefleischte Stammwählerseele oder doch die Zuwendung zum "feschen Schwiegersohn" obsiegen wird, wird am 16.Oktober - zumindest vorläufig (wegen der Wahlkartenzählerei) - bekannt werden und vielleicht zu einem - notwendigen - wirklichen Neuanfang im politischen Theater Österreichs führen.


   00CONTENT/Innenpolitik/2017-10-17_Vassilakou_Drohung_01

Obwohl die Medien voll von Kommentaren sind - hier ein paar interessante links -
Liebe Grüne, darum laufen euch die Wähler davon!  Krone 2017-1017), Der Erfolg frisst seine Kinder  (fisch&fleich 2017-07-03)
dennoch der Versuch einer, durchaus sehr subjektiven, Analyse.



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